Die LSU Baden-Württemberg (Lesben und Schwule in der Union) begrüßt die klare Positionierung des CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel, der betont: „Baden-Württemberg ist vielfältig, und das ist gut so.“ Diese Aussage steht in enger Verbindung mit den Leitlinien des Wahlprogramms, in dem es heißt: „Vielfalt, Fairness und Zusammenhalt machen unsere Gesellschaft stärker und menschlicher.“ Sie unterstreicht das Ziel eines modernen, weltoffenen Landes, in dem alle Menschen frei, sicher und ohne Angst leben können – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität, ihrer Herkunft oder ihrem Glauben.

Besonders für LSBTIQ+-Menschen ist die Formulierung im CDU-Landtagswahlprogramm von großer Bedeutung, dass unser Baden-Württemberg ein Ort sein müsse, „an dem sich jeder Mensch frei entfalten und sicher leben kann; egal woher er kommt, woran er glaubt oder wen er liebt.“ Darin zeigt sich ein klares Bekenntnis zu Freiheit und Sicherheit, das weit über bloße Symbolpolitik hinausgeht und konkrete politische Verantwortung begründet. Die LSU Baden-Württemberg sieht darin einen Auftrag an die gesamte Union, die Rechte und Lebensrealitäten queerer Menschen konsequent mitzudenken und zu schützen.

Wenn im Wahlprogramm festgehalten wird: „Hass und Gewalt jedweder Form treten wir entschieden entgegen“, ist dies auch ein Versprechen an alle, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Anfeindungen erleben. Für die LSU Baden-Württemberg ist klar: Dieser Anspruch muss sich in der täglichen politischen Arbeit, in Gesetzgebung, Sicherheits- und Bildungspolitik ebenso widerspiegeln wie im kommunalen Handeln vor Ort. Christdemokratinnen und Christdemokraten sind gefordert, im Alltag wie in den Parlamenten sichtbar Haltung zu zeigen – gegen Ausgrenzung, Hetze und Diskriminierung.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die im Wahlprogramm verankerte „Wertschätzung für alle Familienmodelle“. Wenn dort festgehalten wird: „Familien sind die Keimzellen unserer Gesellschaft. Das gilt für Ehepaare mit und ohne Kinder ebenso wie für Alleinerziehende, Patchwork- und Regenbogenfamilien“, ist dies ein entscheidender Schritt hin zu einer Politik, die die Vielfalt von Familienrealitäten anerkennt und stärkt. Für die LSU Baden-Württemberg ist dieses Bekenntnis zur Gleichwertigkeit von Regenbogenfamilien ein starkes Signal, dass konservative Werte wie Verantwortung, Verlässlichkeit und Zusammenhalt nicht an ein bestimmtes Familienbild gebunden sind, sondern in vielen unterschiedlichen Konstellationen gelebt werden.

Als Vereinigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transidenten und queeren Menschen in der CDU Baden-Württemberg setzt sich die LSU Baden-Württemberg dafür ein, dass diese Grundsätze – Vielfalt, Fairness, Zusammenhalt, die entschlossene Ablehnung von Hass und Gewalt sowie die Wertschätzung aller Familienmodelle – in konkrete Politik übersetzt werden. Sie ruft alle Christdemokratinnen und Christdemokraten im Land dazu auf, diesen Kurs aktiv zu unterstützen und Baden-Württemberg zu einem Ort zu machen, an dem queeres Leben selbstverständlich sichtbar, sicher und anerkannt ist.

Weitere Informationen zur Arbeit der LSU Baden-Württemberg finden sich auf der Landes-Website unter www.lsu-bw.de.